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	<title>PAV | inge-hannemann.de</title>
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		<title>Quo vadis Jobbörse?</title>
		<link>http://inge-hannemann.de/quo-vadis-jobboerse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Inge Hannemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2019 14:23:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[BMAS]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesagentur für Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jobbörse]]></category>
		<category><![CDATA[PAV]]></category>
		<category><![CDATA[Private Arbeitsvermittlung]]></category>
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					<description><![CDATA[Um die Jobbörse ist es ruhiger geworden. Oder doch nicht? Zumindest nach außen. Im Hintergrund tat sich jedoch einiges.]]></description>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="http://inge-hannemann.de/wp-content/uploads/2019/05/20190506_AgenturArbeit_Petition_B-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1967" width="555" height="311"/><figcaption>Bild: change.org</figcaption></figure></div>
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<!-- divi:paragraph {"align":"left"} -->
<p style="text-align:left">Um die Jobbörse ist es ruhiger geworden. Oder doch nicht? Zumindest nach außen. Im Hintergrund tat sich jedoch einiges.</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Vertreter*innen der Bundesagentur für Arbeit aus den Fachbereichen Arbeitsmarkt und IT, des Bundesarbeitsministeriums (BMAS), des Bundesarbeitsgeberverbandes (BAP), der Privaten-Arbeits- und Personalvermittler und des Arbeitskreises Leipziger Personalvermittler e.V. trafen sich am 8. Oktober zu einem Austausch zu den Veränderung der Jobbörse in den Räumen der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Hauptthema: Wie kam es zur aktuellen Veränderung der Jobbörse, wer war der eigentliche Inputgeber und wie soll die Zukunft aussehen?</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Aufgrund des <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Datenskandals  (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/Bundesagentur-fuer-Arbeit-Wie-Datenhaendler-die-Jobboerse-missbrauchen,jobboerse-arbeitsagentur-datenhaendler-100.html" target="_blank">Datenskandals </a>und der illegalen Verkäufe von Bewerberdaten hat die Bundesagentur für Arbeit ihre Jobbörse geändert. Wurden zuvor alle Stellenangebote ungefiltert ausgegeben, können die Privaten Arbeitsvermittlungsunternehmen (PAV) nur noch mit einem Zusatzhäkchen ausgewählt werden. In einem <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Testdurchlauf  (öffnet in neuem Tab)" href="http://inge-hannemann.de/die-bundesagentur-fuer-arbeit-macht-ihre-jobboerse-schick/" target="_blank">Testdurchlauf </a>waren so im Schnitt 250 Tausend Stellen nicht mehr, auf dem ersten Blick, sichtbar. Die PAV fühlten sich gegenüber den Zeitarbeitsfirmen benachteiligt – wurden sie weiterhin automatisch angezeigt. Auf ihren Unmut folgten Schreiben an die Presse, Emails an die Bundestagsabgeordnete Jessica Tatti und an mich. Hierzu hatte ich bereits ein <a href="https://www.change.org/p/bundesagentur-für-arbeit-stoppt-den-verkauf-von-bewerberdaten-aus-der-jobbörse-der-bundesagentur-für-arbeit/u/24999978" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Update (öffnet in neuem Tab)">Update</a> gepostet.&nbsp;</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Die Bundesagentur für Arbeit begründete die Veränderung mit eigenen Modernisierungsmaßnahmen. Dabei sei die SWR-Berichtserstattung nur das i-Tüpfelchen gewesen. Über die Folgen und das überwältigende Ausmaß an Reaktionen seien sie selbst überraschend gewesen.&nbsp;</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p><em>„Aus Sicht der Privaten Arbeitsvermittler*innen führte die Modernisierungsmaßnahme zu massiven Störungen in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit“, </em>so die PAV im Gespräch. Dabei führten sie noch aus, dass <em>„die Änderung in der Jobbörse die Integration Arbeitsloser gefährdet, die zügige und nachhaltige Besetzung von freien Arbeitsplätzen in der Wirtschaft beinträchtige und die Existenz vieler PAV, deren Angestellten und Auszubildenden bedroht.“ </em>Eine PAV schrieb mir, dass ihre Vermittlungen um über die Hälfte gesunken sind.&nbsp;</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Eine Forderung der PAV lautet: Die sofortige Wiederherstellung des Status quo. Gleichzeitig kritisierten die Vertreter*innen der PAV die Ungleichbehandlung zwischen Zeitarbeit und ihnen. Keine Kritik ohne Vorschläge: So boten sie eine Unterstützung bei einer weiteren „Modernisierung“ der Jobbörse an.</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Die Bundesagentur für Arbeit versprach, dass über eine <em>&#8222;sofortige Rücknahme der Veränderungen&#8220;</em> in den nächsten Tagen durch den Vorstand entschieden werde. Bereits kommende Woche wird eine neue gemeinsame Arbeitsgruppe gegründet. Diese besteht aus Vertreter*innen der Bundesagentur für Arbeit, des Bundesarbeitsministeriums  und Vertreter*innen der PAV.</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:html -->
<p><strong>Quo vadis Jobbörse?</strong></p><img decoding="async" loading="lazy" src="http://vg03.met.vgwort.de/na/bdb2e2987e834f0880c03754669c0eb7" width="1" height="1" alt="">
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		<title>Fragen an Hubertus Heil zur Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit</title>
		<link>http://inge-hannemann.de/fragen-an-hubertus-heil-zur-jobboerse-der-bundesagentur-fuer-arbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Inge Hannemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2019 14:43:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesagentur für Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hubertus Heil]]></category>
		<category><![CDATA[Jobbörse]]></category>
		<category><![CDATA[PAV]]></category>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Heil*

Wie Ihnen bekannt sein dürfte gab es aufgrund des Datenverkaufs in der Jobbörse auf arbeitsagentur.de eines Einzelnen Verwirrung und Empörung von Seiten der Erwerbslosen, der Datenschutzbeauftragte sowie auf Seiten der Opposition im Bundestag. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image is-resized"><img decoding="async" loading="lazy" src="http://inge-hannemann.de/wp-content/uploads/2018/03/Pressefoto-Hubertus-Heil-2017-1-e1521824363564-1024x719.jpg" alt="" class="wp-image-1848" width="512" height="360" srcset="http://inge-hannemann.de/wp-content/uploads/2018/03/Pressefoto-Hubertus-Heil-2017-1-e1521824363564-1024x719.jpg 1024w, http://inge-hannemann.de/wp-content/uploads/2018/03/Pressefoto-Hubertus-Heil-2017-1-e1521824363564-300x211.jpg 300w, http://inge-hannemann.de/wp-content/uploads/2018/03/Pressefoto-Hubertus-Heil-2017-1-e1521824363564-768x539.jpg 768w, http://inge-hannemann.de/wp-content/uploads/2018/03/Pressefoto-Hubertus-Heil-2017-1-e1521824363564-1080x759.jpg 1080w" sizes="(max-width: 512px) 100vw, 512px" /><figcaption>Foto: Susi Knoll</figcaption></figure>



<p>Sehr geehrter Herr Heil*<br><br>Wie Ihnen bekannt sein dürfte gab es aufgrund des Datenverkaufs in der Jobbörse auf arbeitsagentur.de eines Einzelnen Verwirrung und Empörung von Seiten der Erwerbslosen, der Datenschutzbeauftragte sowie auf Seiten der Opposition im Bundestag. Die Bundesagentur für Arbeit hat daraufhin die Jobbörse ein wenig verändert. Positiv bewerte ich die Anzeige, ob ein Stellenangebot durch die Bundesagentur für Arbeit betreut wird oder nicht. Zeitarbeitsunternehmen werden weiterhin in einem Suchlauf automatisch angezeigt, was bei den Privaten Arbeitsvermittlungen (PAV) herausgefallen ist. Diese Jobangebote müssen nun durch die Anwender extra angeklickt werden. Die PAV sind nun ziemlich verärgert, empört und was noch schwerer wiegt: Sie haben Angst um ihre Existenz, was ich gut nachvollziehen kann. Mich erreichen nun täglich diverse Mails von PAV, in denen ihre Ängste und Nöte sowie die Empörung deutlich herausgelesen werden können. Sie sprechen von Diskriminierung, von Sippenhaft einer ganzen Branche und fordern mich als auch DIE LINKE. im Bundestag auf diese Veränderungen wieder rückgängig zu machen. Mit den schreibenden PAV habe ich bereits telefonisch oder schriftlich Kontakt aufgenommen. Parallel dazu bin ich im engen Kontakt mit Frau Jessica Tatti (DIE LINKE. im Bundestag) und wir gemeinsam an einer Lösung arbeiten.<br><br>Vom <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Arbeitskreis Leipziger Personalvermittler e.V (öffnet in neuem Tab)" href="http://aklpv.de/arbeitskreis_leipziger_personalvermittler_aktuelles.html" target="_blank">Arbeitskreis Leipziger Personalvermittler e.V</a>. wurde im Netz ein offener Brief vom 16.8.2019 mit der Überschrift: &#8222;<strong>Diskriminierung der Privaten Arbeitsvermittler in den Jobportalen der BA</strong>&#8220; veröffentlicht. Daraufhin hat, in Vertretung für Herrn Scheel, Herr N.N. (aus Datenschutzgründen gelöscht) an Herrn N.N. (aus Datenschutzgründen gelöscht) ein Antwortschreiben formuliert. Dieses Antwortschreiben liegt mir vor. Dort wird erwähnt, dass die Änderungen in der Jobbörse und Jobsuche der BA innerhalb unseres Hauses und mit dem BMAS abgestimmt sind. Weiterhin bezieht er (Anm. Herr N.N. der BA) sich auf die häufigsten Feedbacks von Stellensuchenden zu den Suchmöglichkeiten in der Jobbörse und der Jobsuche im Portal arbeitsagentur.de. Zu diesen Feedbacks gehört der Wunsch nach mehr Transparenz von direkt in Unternehmen zu besetzenden Stellen. Die Bundesagentur für Arbeit weist die Diskriminierung oder Ungleichbehandlung privater Arbeitsvermittlung im Vergleich zu Arbeitgebern von sich. Dabei nimmt das Schreiben Bezug auf den Status Arbeitgeber innerhalb der Jobbörse und negiert die Arbeitgeberfunktion bei den PAV.<br><br>Nun stellt sich die Frage, ob sich jetzt jede PAV zum Arbeitgeber umfirmiert oder die Kröte der nicht mehr wirklichen Sichtbarkeit geschluckt wird. Beides stellt nicht zufrieden. Aus diesem Grund bitte ich Ihrerseits um nochmalige Prüfung der Suchfunktionen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit. Inwiefern die PAV inzwischen Bewerbungseinbrüche haben, kann ich nicht beurteilen und verlasse mich auf die Aussagen in den Mails der PAV.<br><br>Eine weitere Möglichkeit wäre natürlich die Parität der Zeitarbeitsfirmen und PAV, so dass entweder beide nicht automatisch angezeigt werden oder erneut sichtbar sind, was den ursprünglichen Zustand beschreibt. Ich frage Sie nun:<br><br>1. Wie viele Stellensuchende wurden durch die Bundesagentur für Arbeit bezüglich der Transparenz befragt oder<br>2. in welcher Art und Weise wurden Wünsche der Stellensuchenden evaluiert? Gab es dazu eine Umfrage oder wurde das Kundenreaktionsmanagement ausgewertet?<br>3. Auf welcher Grundlage bleibt die Zeitarbeit in der Automatik eines Suchlaufes bestehen? Gab es dazu auch eine Feedback-Auswertung von Stellensuchenden?<br>4. Planen Sie einen Austausch mit den PAV? Wenn ja, wann? Wenn nein, warum nicht?<br>5. Welchen Rang haben PAV bei den Eingliederungsleistungen &#8211; hier der AVGS (Anm. Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) &#8211; innerhalb der Jobcenter und Arbeitsagenturen? In welcher Höhe in Euro sind die AGVS bei den Eingliederungsleistungen berücksichtigt?<br>6. Wie möchten Sie bzw. das BMAS und die Bundesagentur für Arbeit in Zukunft mit den PAV kommunizieren, um deren Existenzängste wahrzunehmen und entsprechend zu handeln?<br><br>Ich gehe davon aus, dass auch Sie die PAV ernst nehmen und hoffentlich gemeinsam zu einer Lösung kommen.<br><br>Mit freundlichen Grüßen<br>Inge Hannemann</p>



<ul><li>Die Anmerkungen habe ich im Nachhinein für die Webseite eingestellt. Dieser Brief ging heute an Herrn Heil via Email.</li></ul>
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